"...diesen Teil wollt ihr bestimmt nicht im 13/8 Takt lesen?"


Er sitzt zwar im Hintergrund verdeckt von einer Menge glänzender Drums und Becken, aber man nimmt ihn trotzdem wahr. Seine raffinierte Pedalarbeit erinnert an einen Meistertänzer... meine Damen, Sie wissen was man über gute Tänzer sagt!


Fletch

Es gibt Gerüchte, dass er niemals übe, aber auch andere, die besagen, er übe 28 Stunden am Tag Man erzählt sich, dass andere Schlagzeuger an ihm verzweifelt waren und ihre Sticks verbrannten, nachdem sie erfahren hatten, wie er spielt. Es wird auch gemunkelt, die Band habe ihm nach einer bestimmten sonderbaren Nacht angedroht, seine Sticks zu verbrennen aber mittlerweile haben sich alle wieder vertragen.


Jetzt aber ernsthaft:


PAUL STUART FLETCHER wurde in Brinsworth, South Yorkshire als ritter Sohn der Familie geboren. Der Vater war Bauzeichner, die Mutter in der Gastronomie tätig. Fletch saß das erste Mal an einem Schlagzeug als er acht war. Sein 13 Jahre älterer Bruder Philip hatte damals eine Band, die im Haus der Fletchers übte. „Ich erinnere mich lebhaft an das Gefühl der Heiterkeit als ich auf diesem Schlagzeug spielte“ erklärt Fletch. „Es fühlte sich für mich so natürlich an daran zu sitzen. Von diesem Zeitpunkt an schlich ich mich ins Zimmer meines Bruders, wenn keiner im Haus war.“ Fletch meistere den Ansatz sehr schnell und überrschte Familie und Freunde mit seinem Enthusiasmus und Geschick. „ Es hat mir Spaß gemacht vor anderen zu spielen, obwohl ich noch ein Kind war.“


Glücklicherweise unterstützten die Eltern seine Leidenschaft und ermutigten ihn zu spielen. Als Fletch 8 war, kaufte ihm sein Vater ein gebrauchtes rotes Carlton Schildpatt Schlagzeug. „Von da an wußte ich, dass ich ein professioneller Schlagzeuger werden wollte. Nichts anderes war wirklich wichtig, ich hätte sogar vergessen zu essen.“ Er begann mit dem Unterricht bei John Lee, einem recht angesehenen Lehrer aus der Gegend, der ihm beibrachte vom Blatt zu spielen. Schon mit 12 wurde er zu Gigs mit vielen verschiedenen Bands in Pubs und Clubs eingeladen. Mit 15 war Fletch schon Halb-Profi und mit 18 ging er von der Schule ab um hauptberuflich Musiker zu sein. Eine frühe Ausbildung in den rauhen Pubs und Clubs in Nordengland brachte ihm disziplinierte Arbeitsweise nahe und gab ihm das musikalische Einfühlungsvermögen zu wissen was es bedeutet 'Unterhalter' zu sein. „Ich spielte alles von Rock & Roll der 50er bishin zu Unterhaltungsmusik in Funktionsbands...sogar eine 'Fliege' habe ich manchmal getragen"

Buddy Rich und Carl Palmer waren die ersten für Fletch bedeutenden Schlagzeuger. Auch Billy Cobham und John McLaughlin's Mahavishnu Orchestra, Terry Bozzio, und Frank Zappa hatten einen frühen Einfluss auf ihn. Die Beschäftigung mit Jazz Rock führte ihn schließlich zu den Meistern der Jazz Schlagzeuger: Grady Tate, Elvin Jones, Gene Krupa, Joe Morello, Art Blakely und Steve Gadd. Später wurde er massiv von Jaco Pastorius, dem Schlagzeuger von Weather Report inspiriert. „...ein unruhiger Geist mit beseelter Intension.“ Andere Künstler, die ihn beeinflussten, waren Miles Davis, John Coltrane, Art Tatum, Jimi Hendrix und Jeff Beck.

Zeitnahe Einflüsse schließen JoJo Mayer und seine Band Nerve aus New York ein. Sie spielen einen urbanen Sound, Techniken alten Stils gemischt mit modernen Bass-Schlagzeug Grooves. Ganz neuerdings findet Fletch Bestärkung durch Racid Tahas French Algerian Band, die North African Rai, Hip-Hop und Punk vereinigt..



Fletch's drums are protected by cases from
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and he uses Meinl cymbals provided by Drum, Torquay
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